© Erwin Christis
Fauna und Flora
Das Maastal zeichnet sich durch eine Artenvielfalt aus, die eng mit dem Fluss und seinen Auen verbunden ist. Durch die teilweise Wiederherstellung der Flussdynamik entstehen erneut Kiesinseln und Auenwälder. Auch die alten Mäander und Nebenarme der Maas beherbergen charakteristische Arten. Eine Reihe alter Kiesgruben mit ihren Tümpeln wurde in das Flusssystem integriert. Auch kleinere Gewässer findet man im Maastal, in denen Arten wie der Laubfrosch und der Kammmolch leben.
Im Fluss sind unter anderem Flusspich, Barbe, Lachs und Flussneunauge zu finden. Flache Bäche münden in den Fluss, von denen die Geul und der Bosbeek die größten sind. An den Kiesufern des Flusses findet man Pionierarten, etwas höher in den Auenwiesen findet man Feldsalbei, Wiesen-Kronblume und Brutvögel wie den Braunkehlchen oder den Grauschnäpper.
Verschiedene Vegetationstypen
Daar waar de vegetatie ruimte krijgt ontstaan ooibossen: bosjes die regelmatig tot zelden overstromen. Zachthoutooibos (met wilg, zwarte populier…) vind je op verschillende plaatsen langs de Maas, zij bieden beschutting en broedplaatsen voor vogels én de bever is er erg actief. Harthoutooibos is veel zeldzamer maar komt nog voor in Leut. Je spot er daslook, sneeuwklokje, fluiter en middelste bonte specht. Broekbossen vind je in het Vijverbroek en in het bronbos van de Kingbeek. In de natuurgebieden langs de Maas wordt gewerkt met jaarrondbegrazing. Kuddes galloways en konikpaarden zorgen elk op hun (graas)manier dat het landschap een open karakter behoudt, maar ook dat er een mozaïek ontstaat van grasland, struweel en ooibos. Bovendien verspreiden ze zaden via hun vacht. Naast de natuurgebieden bestaat een aanzienlijk deel van de Maasvallei uit agrarisch gebied en bewoond gebied. Ook daar zijn heel wat soorten terug te vinden die profiteren van de weidsheid (akkervogels) of net van kleine landschapselementen als erfgoedbomen of meidoornhagen.
De fauna en flora aan de Maas wordt elke 10 jaar aan beide oevers gemonitord onder de noemer ‘Maas in Beeld’. Op de pagina ‚publicaties, onderzoek en downloads‘ kan je het laatste monitoringsrapport nalezen en op ons Youtube kanaal kan je het gelijknamige symposium herbekijken.
Dort, wo der Vegetation Raum gegeben wird, entstehen Auwälder: kleine Wäldchen, die regelmäßig bis selten überflutet werden. Weichholz-Auwälder (mit Weiden, Schwarzpappeln…) findet man an verschiedenen Stellen entlang der Maas; sie bieten Vögeln Schutz und Nistplätze, und auch der Biber ist dort sehr aktiv. Hartholz-Auenwälder sind viel seltener, kommen aber in Leut noch vor. Dort kann man Bärlauch, Schneeglöckchen, den Feldsänger und den Mittelspecht beobachten. Sumpfwälder findet man im Vijverbroek und im Quellwald des Kingbeek. In den Naturschutzgebieten entlang der Maas wird ganzjährig geweidet. Herden von Galloway-Rindern und Konik-Pferden sorgen jeweils auf ihre eigene (Weide-)Weise dafür, dass die Landschaft ihren offenen Charakter behält, aber auch, dass ein Mosaik aus Grasland, Gebüsch und Auenwald entsteht. Außerdem verbreiten sie Samen über ihr Fell. Neben den Naturschutzgebieten besteht ein beträchtlicher Teil des Maastals aus landwirtschaftlich genutzten Flächen und besiedelten Gebieten. Auch dort sind zahlreiche Arten anzutreffen, die von der Weite (Ackerfugeln) oder gerade von kleinen Landschaftselementen wie historischen Bäumen oder Weißdornhecken profitieren.
Die Fauna und Flora an der Maas wird alle 10 Jahre an beiden Ufern unter dem Titel „Maas in Beeld“ überwacht. Auf der Seite „Veröffentlichungen, Forschung und Downloads“ kannst du den aktuellen Überwachungsbericht nachlesen und auf unserem YouTube-Kanal das gleichnamige Symposium noch einmal ansehen.