Maasuiterwaarden bij Obbicht @Ben Creemers

© AusilioPhotography

Wandergebiet Obbicht und Grevenbicht

Die Naturschutzgebiete rund um Grevenbicht und Obbicht sind im Zuge von Flussverbreiterungsmaßnahmen entstanden, um der Maas bei Hochwasser mehr Raum zu geben. Sie eignen sich hervorragend für eine abenteuerliche und lehrreiche Wanderung entlang der Maas. In den kommenden Jahren soll das Gebiet weiter zu einem Vorzeigegebiet ausgebaut werden, in dem die wilde Flussnatur voll zur Geltung kommt. 

Wandern

In den niederländischen Maasdörfern wandert man nach dem Knotenwegsystem. Anhand nummerierter Knotenpunkte stellt man sich seine gewünschte Route selbst zusammen. Man entscheidet also selbst, wie lange die Wanderung dauern soll.

Für alle, die gerne einer vorab festgelegten Route folgen, gibt es in den Dörfern Grevenbicht und Obbicht auch einige Routenvorschläge:

  • Ommetje Grevenbicht-Obbicht: (8km, Route siehe unten): Eine abwechslungsreiche Wanderroute durch die Dörfer und entlang der Maas.
  • Römischer Spaziergang Bicht (8km): Die Route beginnt am Knotenpunkt 14, Boulevard, beim Brunnen. Unterwegs findest du Wegbeschreibungen und Informationstafeln, die dir mehr über die römische Vergangenheit dieser Region erzählen. 
  • Wanderroute Grevenbicht langs Obbicht (10,4km): Eine Route von Visit Zuid-Limburg. Hier wandert man um die beiden Dörfer herum in Richtung Julianakanal. 

 

Das Knotenpunktnetz finden Sie auf die Zeite von Visit Zuid-Limburg und auf die wanderkarte Obbicht-Grevenbicht.

Natur auf Ihrem Weg

Rund um Obbicht und Grevenbicht gibt es jede Menge besondere Natur zu entdecken. Zum Beispiel die Mündung des Kingbeek. Der Kingbeek entspringt am Rande des Graetheide-Plateaus. Durch einen Quellwald, den Ortskern von Obbicht und parallel zur Maas fließend mündet er schließlich bei Illikhoven in die Maas. Archäologische Funde belegen, dass diese Gegend bereits seit prähistorischen Zeiten besiedelt war. Das Kingbeek-Tal beherbergt eine besondere Fauna und Flora und bildet eine kleinräumige Landschaft mit Schlüsselblumen und Eisvögeln. Sein Charakter unterscheidet sich deutlich von der wilden, unberührten Natur an der Maas. 

Elba

Südwestlich von Grevenbicht befand sich seit jeher eine breite Kiesbank in der Maas: die Insel Elba. Der Name stammt vermutlich aus der napoleonischen Zeit. Durch die Kanalisierung der Maas im 19. Jahrhundert wurde die „Insel“ vollständig unter einer dicken Schicht aus Sand und Lehm begraben. Seit 2020 wird in diesem Gebiet eine Flussverbreiterung durchgeführt (Projekt „Grensmaas“). Heute ist „bei Elba“ wieder das Wechselspiel des Flusses mit grobem und feinem Sand zu beobachten. Schon bald entstand hier erneut eine Kiesbank, genau an der Stelle, an der früher Elba lag. Spazieren Sie unbedingt zur Aussichtsplattform „Op het Schar“, wo Sie mehr über die römische Präsenz in dieser Gegend erfahren können. 

Koeweide

Auf der Koeweide in Grevenbicht hat die Stiftung „Beegse Maasvallei“ gemeinsam mit dem Naturschutzverband „Natuurmonumenten“ eine Vogelbeobachtungsstation und ein Mini-Museum namens „Den Deyler“ eingerichtet, das der wunderschönen neuen Natur in diesem Gebiet gewidmet ist. Informationstafeln und Vitrinen vermitteln dir mehr über die hier lebenden Pflanzen und Tiere sowie über die frühe Geschichte von beispielsweise Daniëlsweert. Über eine Wendeltreppe gelangst du zum Aussichtspunkt, von dem aus Sie stundenlang ungestört Vögel beobachten können. 

Erreichbarkeit und Parkmöglichkeiten

Startort
Parking Grevenbicht: Burgemeester Kotenplein (Sittard-Geleen)

Zusätzlicher Einstiegsort
Parking Obbichter Markt, Obbicht (Sittard-Geleen)

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